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URBACT-Workshops bei der Europäischen Woche der Regionen und Städte: Jetzt anmelden!

31 August 2017

Dieses Jahr organisieren das Komitee der Regionen und die Generaldirektion Regionalpolitik und Stadtentwicklung vom 9. bis 12. Oktober 2017 die 15. Europäische Woche der Regionen und Städte. Unter der Überschrift „Regionen und Städte arbeiten für eine bessere Zukunft“ finden mehr als 130 Workshops statt, bei denen gute Praxisbeispiele und Lösungsansätze für Themen der Stadt- und Regionalentwicklung präsentiert werden. URBACT ist dort mit zwei Workshops präsent:

„Wie können gute städtische Praxis-Ansätze übertragen werden? Nehmen Sie an den neuen URBACT Transfer-Netzwerken teil!“
10. Oktober, 14:30 bis 17:00 Uhr, im Anschluss Networking Cocktail
Komitee der Regionen, Jacques Delors, Atrium 5, Brüssel
Code: 10C48

Haben Sie sich jemals gewünscht, Ihre Stadt würde ein Konzept oder ein Projekt umsetzen, dass Sie woanders gesehen haben? De neue Call für Transfer-Netzwerke des URBACT-Programms hilft Städten in Europa dabei, bestehende gute Praxisansätze zu adaptieren. So können lokale Herausforderungen angegangen werden, ohne dass das Rad neu erfunden werden muss. Basis für die Transfernetzwerke bilden bereits ausgewählte gute städtische Praxisbeispiele aus den Bereichen Umwelt, Soziales und Wirtschaft, die im Rahmen der Netzwerke auf andere Städte und ihren lokalen Kontext übertragen werden.

Wenn Sie ein städtischer Vertreter sind, nehmen Sie an diesem Workshop teil, um

  • alle guten städtischen Praxisbespiele kennenzulernen und eines auszuwählen, das Sie auf Ihren städtischen Kontext übertragen möchten,
  • den Call für die Transfer-Netzwerke mit Vertretern des URBACT-Sekretariats zu diskutieren und zu erfahren, wie Sie teilnehmen können,
  • Partner zu finden, mit denen Sie zusammen einen Projektantrag abgeben können.

Der Call für Transfer-Netzwerke ist vom 15. September 2017 bis zum Januar 2018 geöffnet. Alle Informationen finden Sie auf www.urbact.eu.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Hier können Sie sich bis zum 30. September 2017 anmelden.

„Städtische und regionale Herausforderungen mit öffentlicher Auftragsvergabe angehen“
11. Oktober, 14:30 bis 17:00 Uhr
Komitee der Regionen, Jacques Delors, Atrium 5, Brüssel
Code: 11C120

Jedes Jahr geben Verwaltungen und Behörden um die 14 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) der EU für die Vergabe öffentlicher Aufträge im Bereich Dienstleistungen, Arbeiten und Versorgung aus. Dieser Prozess wird oft als eines der Probleme der Bürokratie wahrgenommen und wird mit der Unfähigkeit der Beamten assoziiert, Risiken einzugehen. Auch wenn sie manchmal Probleme macht oder falsch interpretiert wird, kann die öffentliche Auftragsvergabe eine einmalige Chance sein, um Schlüsselherausforderungen in den Bereichen Wirtschaft, Soziales und Umwelt anzugehen. Genau wie der traditionellere und historische Schwerpunkt auf Compliance (Einhaltung von Verhaltensmaßregeln, Gesetzen und Richtlinien durch Unternehmen) und Kostensenkung sind die Europäischen Vergaberichtlinien von 2014 gemäß Flexibilitätsprinzipien formuliert, unterstützen kleine und mittlere Unternehmen und nutzen die Vergabe, um soziale und ökologische Ziele zu erreichen.

Die Programme ESPON, Interact, Interreg Europe und URBACT haben ihre Kräfte gebündelt um Beispiele für eine fortschrittliche Auftragsvergabe in ganz Europa zu finden. Sie möchten zeigen, inwieweit Städte und Regionen die Auftragsvergabe als Hebel für Veränderungen und den Umgang mit historischen Herausforderungen nutzen können. Redner und Teilnehmer werden anhand der Beispiele gemeinsam diskutieren, wie Herausforderungen mit den verschiedenen zyklischen Phasen der öffentlichen Auftragsvergabe angegangen werden können: Vergabe bei Innovation (verbunden mit der Beauftragung), Analyse der Ausgaben (verbunden mit der Vergabe-Strategie), die Anwendung von sozialen und ökologischen Kriterien (verbunden mit der Ausschreibung und der Zuschlagsvergabe) sowie die Sicherstellung von wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Auswirkungen durch die Vergabe (verbunden mit der Durchführung und dem Monitoring).

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Hier können Sie sich bis zum 30. September 2017 anmelden.