URBACT als Impulsgeber: Wie Mannheim, München und Leipzig ihre Zukunftsthemen voranbringen
Nachdem wir bereits die Erfahrungen der Städte Löbau, Solingen und München in ihren URBACT-Aktionsplanungsnetzwerken vorgestellt haben, richten wir nun den Blick auf Leipzig, Mannheim und eine weitere Beteiligung der Landeshauptstadt München. Auch diese drei Städte arbeiteten von Juni 2023 bis Dezember 2025 in URBACT-Aktionsplanungsnetzwerken mit.
Die Stadt Mannheim arbeitete im Netzwerk Cities for Sustainability Governance daran, die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen stärker lokal in Verwaltung und Stadtgesellschaft zu verankern. München entwickelte im Netzwerk One Health 4 Cities Strategien zur praktischen Umsetzung des One-Health-Ansatzes weiter, der die Gesundheit von Menschen, Tieren und Umwelt gemeinsam betrachtet. Leipzig setzte sich im Netzwerk ARCH:ETHICS mit dem baulichen Erbe der DDR auseinander und untersuchte, wie historische Orte zu lebendigen und gemeinwohlorientierten Räumen weiterentwickelt werden können. Die Themen standen in Mannheim, München und Leipzig nicht erst seit ihrer URBACT-Teilnahme auf der Agenda. Gerade in dieser Situation erwies sich die Mitarbeit in den Aktionsplanungsnetzwerken zwischen 2023 und 2025 als wertvoller Impuls: Sie half den Städten, bestehende Strategien zu schärfen, europäische Erfahrungen einzubeziehen und konkrete Maßnahmen für die Umsetzung zu entwickeln.
Der Beitrag beleuchtet die Ansätze der drei Städte, zieht eine Bilanz ihrer Lernerfahrungen, zeigt, wie der europäischen Austausch gewirkt hat und welche Maßnahmen die Städte in ihren Integrierten Handlungskonzepten (Integrated Action Plan) als zentrales Ergebnis der URBACT-Aktionsnetzwerke entwickelten.